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Betaseed Resistenzzüchtung

Wettbewerbsfähiger Anbau durch Resistenzen und Toleranzen

Toleranz Cercospora
Von Cercospora befallenes Zuckerrübenblatt

Die Züchtung von Zuckerrübensorten startete erst im 19. Jahrhundert. Erste Selektionen fanden dabei in Regionen ohne Krankheitsdruck statt. Dadurch weist die Zuckerrübe kaum natürliche Resistenzen auf.

Resistente und/oder tolerante Sorten tragen jedoch zur Sicherung eines wettbewerbsfähigen Zuckerrübenanbaus bei und gewinnen mit Blick auf Klimaveränderungen und politische Rahmenbedingungen weiter an Bedeutung. Zudem sind sie Bestandteil des integrierten Pflanzenschutzes.

Pflanzen können beispielsweise Resistenzen oder Toleranzen gegenüber Krankheiten, Schadinsekten, Pflanzenschutzmitteln oder auch Witterungseinflüssen besitzen. Diese Eigenschaften sind das Ergebnis erfolgreicher Züchtungsarbeit.

Betaseed investiert jährlich einen erheblichen Betrag in Resistenzzüchtung. Ziele sind:

  • Sorten mit verbesserten Resistenzen
  • Sorten mit Toleranzen mit einem vergleichbaren Ertragsniveau wie übliche Sorten ohne spezielle Resistenzeigenschaften.

Die herausfordernden Gegebenheiten in den USA unterstützen die Betaseed Züchter bei einer effektiven Resistenzzüchtung. Der natürlich vorhandene Krankheitsdruck und die dortige Selektion sind ein wichtiger Baustein im Züchtungsprozess.

Im Hinblick auf Cercospora als die bedeutendste Blattkrankheit im Zuckerrübenanbau, bieten die USA die Möglichkeit im selben Land unter verschiedensten Bedingungen zu selektieren. Das hilft uns standortangepasste Betaseed Sorten für Europa zu entwickeln die eine hohe Blattgesundheit aufweisen.

Auf Rhizoctonia-Standorten ist ohne angepasste Sorten nahezu kein Zuckerrübenanbau mehr möglich. Die Bedingungen und die intensive Selektion von Betaseed in den USA helfen, Rhizoctonia-tolerante Sorten zu züchten. Diese Züchtungsarbeit führt beispielsweise zu der Sorte BTS 6000 RHC. Sie stellt den Anbau auf Befallsstandorten mit konkurrenzfähigem Ertragsniveau sicher.

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